Lehmputz und Kalkputz für gesunde Räume zum Wohlfühlen

Lehmputz, atmungaktiv, feuchtigkeitsbindend, für ein angenehmes Raumklima


Innenputze sind einlagig oder zweilagig (Grundputz plus Feinputz) aufgetragene Wandbeschichtungen. Industriell gefertigte Produkte enthalten etliche Zuschläge. Putze unterscheiden sich durch die unterschiedlichsten Bindemittel wie: Baukalke, Kalk, Kalkzementgemische, Zement, Gips oder Lehm.

Kalkputz

Kalkputz ist die preiswertere Variante der ökologischen Putze und hat den großen Vorteil der schimmelvorbeugenden Funktion. Kalk hat eine feste Oberfläche und man sagt Kalk eine filtrierende Eigenschaft nach.

Kalk Grundputz ist ein mineralischer, zementfreier Hand- und Maschinenputz zur Herstellung von Innenwandflächen. Durch den Einsatz feiner Sande wird eine körnige Struktur erzeugt. Der Kalk Grundputz ist ein diffusionsoffener Innenputz für Wand- und Deckenflächen, in Alt- und Neubauten. (25 kg-Gebinde Auftragsstärke 5 mm ca 0,8qm bis max 15 mm ca 2,4qm). Kalk Feinputz enthält eine feinkörnige Struktur. (25 kg Auftragsstärke ca 2 mm ca 3,3qm bis max 5 mm ca 8,3qm).
Beachten Sie auf Grund der hohen Alkalität die Sicherheitshinweise.

Bei der Nachbehandlung mit Kalk die fertige Putzoberfläche nur noch mit verdünnter Kalkfarbe grundieren und anschließend mit Kalkfarbe oder -streichputz schlussbehandeln. Bei Kalkoberflächen immer die Fenster geschlossen halten und keine zusätzliche Heizung installieren bzw. vor Sonne schützen. Kalk muß langsam austrocknen (karbonisieren).

Bei der Nachbehandlung mit Naturharz oder Lehm zunächst mit Mineralputzgrundierung vorbehandeln und danach mit Wandfarbe oder Streichputz schlussbehandeln.

Rundum Natur Baubiologie Münster Steinfurter Straße Ökologische Baustoffe, Naturfarben Leinos Onlineshop und Gebietsvertretung
 
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Lehmputz

Lehmputz ist eine besonders sympathische Wandgestaltung. Ein besonderer Vorteil ist die hohe Aufnahme von Luftfeuchtigkeit und eine gute Wärmereflektion. Das verleiht Lehm die besondere raumklimatisierende Eigenschaft. Leider ist Lehm ein relativ weiches Produkt. Es kommt schneller zu Rissen und Spannungen, die aber leicht auszubessern sind.

Lehm Unterputz ist ockerfarbend bis braun und mit Flachsfasern versetzt. Er trägt zu einem guten Feuchtigkeitsaustausch bei und wird gerne für Wandheizungsputze verwendet. (30 kg-Gebinde Auftragsstärke 7 mm ca 3,2qm bis max 20 mm ca 0,9 qm). Lehm Oberputz enthält eine feinkörnige Struktur. (25 kg Auftragsstärke ca 5 mm ca 4,2qm bis max 15 mm ca 1,4qm).

Bei der Nachbehandlung mit Kalk die fertige Putzoberfläche nur noch mit verdünnter Kalkfarbe grundieren und anschließend mit Kalkfarbe oder -streichputz schlussbehandeln. Bei Kalkoberflächen immer die Fenster geschlossen halten und keine zusätzliche Heizung installieren bzw. vor Sonne schützen. Kalk muss langsam austrocknen (karbonisieren).

Bei Nachbehandlung mit Naturharz oder Lehm zunächst mit Tiefengrund vorbehandeln und danach mit Wandfarbe oder Streichputz schlußbehandeln.

 

Armierung

Putzgewebe/Armierung dient zur Stabilisierung unsicherer Putzflächen oder als Rissbrücke auf Wandflächen. Durch solch eine Armierung wird die Möglichkeit einer sichtbaren Rissbildung reduziert! Gewebe sollte bei jedem Materialwechsel in der Wand eingesetzt werden.

 

Beachten Sie die Vorschriften zur Vermeidung von Bau- und Feuchteschäden. Für größere Putzarbeiten und Untergrundbestimmungen empfehlen wir einen Fachbetrieb zu beauftragen. Für die Weiterverarbeitung sind grundsätzlich immer die Verarbeitungshinweise der Hersteller verbindlich.

 

Lehmplatten - Lehmbauplatte aus baubiologischen Materialien

Lehmplatten LehmbauplattenDie Tierrfino Lehmplatte ist eine Trockenbauplatte aus Lehm, Sand und Strohhäcksel mit einem integrierten
Armierungsgewebe Glasfaser. Sie wird als leichte Trennwand und Decke mit Holz- oder Metallprofilen, verputzbare
Innenbeplankung von Holzrahmen- und Holzständerkonstruktionen, gedämmte Vorsatzschale, verputzbare
Innenschale auf schwierigen Untergründen, sowie als Dachschrägenverkleidung eingesetzt und ersetzt dabei
die handelsüblichen Gipskartonplatten. 
Sie eignet sich auch als ideales Trägerelement eines Wandheizungssystems.
 
Erhältlich  1000 x 625 mm / 16 mm
   und  in  1000 x 625 mm /  22 mm

Verarbeitung Lehmplatte

Unterkonstruktion
Die Erstellung der Unterkonstruktion erfolgt wie im Trockenbau üblich.
Als Material können Kanthölzer, Holzlatten und Metallprofile, verwendet werden.
Bei der Montage auf Wänden darf, bei unserer 16 mm-Lehmbauplatte, ein Achsenabstand von 31,25 cm
nicht überschritten werden. Bei der 22 mm-Lehmbauplatte darf der Achsenabstand maximal 62,5 cm betragen.
Bei Verwendung der Lehmbauplatte an Decken und Dachschrägen kann nur die 22-mm-Platte eingesetzt werden.
Hier gelten engere Achsabstände: 22 mm Platte = max. 31,25 cm Abstand.

Anbringen der Lehmbauplatte am Ständerwerk
Die Platten werden im Verband verlegt, senkrechte Stöße dürfen nicht übereinander stehen.
Der Stoßfugenversatz beträgt dabei mind. 25 cm.
Die Platten werden mittels Standard Trockenbauschrauben angeschraubt. 

Anbringen der Lehmbauplatte vollflächig
Die Lehmbauplatte in der Stärke von 16 mm können vollflächig auf feste Untergründe aufgebracht.
Geeignet sind Beton-, Kalksandstein- und Ziegelwände, sowie Holzwerkstoffplatten.
Auch alte Putzuntergründe können mit der 16 mm Lehmbauplatten verkleidet werden.
Mit einer 10 mm Zahntraufel den 
Armierungsmörtel vollflächig auftragen und durchkämmen.
Die 16-mm-Platte im Abstand von ca. 2 cm zur vorigen Platte an die Wand ansetzen.
Die Platten sind im Verband und mit einem Fugenversatz von mindestens 25 cm zu verkleben.
Die Lehmbauplatte mit entsprechendem Druck an die Wandoberfläche pressen und gegen die vorigen
Platten einschwimmen. Der Zuschnitt der Platten erfolgt mit herkömmlichen Stein- oder Holzbearbeitungsmaschinen.
Ein Brechen der Platten ist ebenfalls möglich. Dabei wird das in der Lehmbauplatte liegende 
Armierungsgewebe 
beidseitig mit einem Cuttermesser durchtrennt, anschließend wird die Platte über einer Kante gebrochen.
 
Nachbearbeitung
Direkt nach dem Befestigen der Lehmbauplatten kann mit der Weiterverarbeitung begonnen werden.
Fugen über 1 mm sollten mit Tierrfino Lehmoberputz aufgefüllt werden.
Die Plattenstöße werden zuerst mit einem Armierungsgewebe vorgearbeitet.
Die Stöße müssen mit Armierungsgewebe und Tierrfino Lehmoberputz mindestens 10 cm
auf die Lehmbauplatte überlappend vorgearbeitet werden. 
Vor dem Auftrag des Lehmputz sollten die Lehmbauplatten flächig angefeuchtet werden.
Auf die so vorbereitete Fläche wird dann mindestens 6 mm Tierrfino BASE Lehmoberputz aufgetragen und
für die nachfolgende Beschichtung mit farbigen Tierrfino Produkten vorbereitet.
Nach der Trocknung können Sie eine farbige Beschichtung mit Tierrfino Produkten ihrer Wahl herstellen.
 
 

Besonderheiten Lehmbauplatte

Die allgemeinen Eigenschaften der Lehmbauplatten entsprechen denen eines guten Lehmputz von Tierrfino:
Unsere Lehmbauplatte ist diffusionsoffen, was bedeutet, dass die Platte Feuchtigkeit aufnehmen und wieder
abgeben kann. Dies führt zu einem stetig anhaltenden angenehmen Raumklima.
Zudem bindet die Lehmbauplatte Schadstoffe und Geruchsstoffe und hat sehr gute Schallschutzeigenschaften.

Unsere Lehmbauplatte weist im Gegensatz zu anderen Produkten auf dem Markt eine innovative Verarbeitung
auf, was sie trotz der enthaltenen Strohhäcksel nicht brennbar macht.

 

 

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Zum Thema Putze einige allgemeingültige, unverbindliche Hinweise.

 

Letztlich ist für die Bestimmung und Ausführung immer fachmännischer Rat notwendig.
Vor dem Auftrag den Untergrund nach Herstellerangaben grundieren. Alle Neu-Putze müssen vom Putzer "freigegeben" werden und im Zweifelsfall immer nach Herstellerangaben vor dem weiteren Anstrich mit Wandfarbe oder Streichputz behandelt werden. Kalkputze auf Lehmuntergrund verbinden sich nicht chemisch; hier immer zunächst den Untergrund stark aufrauen (aufkratzen), damit eine mechanische Verbindung zustande kommt. Gipsputze vor der Grundierung schleifen und nach Herstellerangaben spachteln.

Anstrich mit Naturharz oder Lehm Wandfarben
Kalk-, Zement- und Kalk/Zementputze mit Mineralputzgrundierung grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten zunächst schleifen, dann mit Tiefengrund grundieren.
Lehmputz mit Tiefengrund behandeln.

Anstrich mit Kalk Wandfarben
Kalk-, Zement- und Kalk/Zementputz mit verdünnter Kalkfarbe (-streichputz) oder Mineralputzgrundierung grundieren.
Gipsputz und Gipsplatten zunächst schleifen, dann mit Mineralputzgrundierung grundieren.
Lehmputz mit verdünnter Kalkfarbe (-streichputz) oder Mineralputzgrundierung grundieren.

Anstrich mit Streichputz
Für alle Streichputze ist die Grundierung mit Mineralputzgrundierung empfohlen. Ansonsten analog der Beschreibung für Wandfarben vorgehen.

Unbekannte Untergründe,
verschiedene Untergründe
Bei unbekannten, schwierigen und verschiedenen Untergründen (Träger, Stürze und Ausbesserungen mit verschiedenen Materialien) empfiehlt sich allgemein die Verwendung von Mineralputzgrundierung.

 

 

 

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