ökologische Grundierung für wandfarben streichputz und kalk

Vorbehandlung / Grundierung
Wandfarben und Streichputz
farbige Wandfarben

Grundierung: Wann soll grundiert werden?

Eine Grundierung erhöht allgemein die Qualität des Anstriches und erleichtert den Farbauftrag. Eine Grundierung verbessert die Abriebfestigkeit und die Deckkraft und vermindert die Gefahr einer leicht wolkigen Optik. Getönte Wandfarben in kräftigen Farbtönen sollten immer zunächst weiß vorgestrichen werden.

Wiederholungsanstriche können i.d.R. direkt ohne Grundierung vorgenommen werden. Für Wiederholungsanstriche sollten zwei Anstriche eingeplant werden und der erste Auftrag Wandfarbe /Streichputz verdünnt vorgestrichen werden. Bei unbekannten und ungleichen Untergründen kann die Mineralputzgrundierung wiederum sehr empfehlenswert sein.

Tiefengrund  
für Naturharz und Lehmwandfarben
Der transparente Tiefengrund (Konzentrat 1:1) ist für saugfähige Untergründe (nicht für nachfolgende Kalk und Silikatfarben geeignet!). Leinos 620 Tiefengrund ist die einfache Grundierung für nachfolgende Lehm- und Naturharzfarben.  Saugende Untergründe (poröser Stein, Beton, Putze, Gipskarton, Lehm,) vor den ersten Anstrich grundieren. Gipsputz und Gipskartonplatten zunächst nach Herstellerangaben schleifen, spachteln und erst anschließend grundieren.

Mineralputzgrundierung
für alle Streichputze, Kalk- und Silikatfarben, sowie für alle unbekannten Untergründe
Die universelle deckend weiße Mineralputzgrundierung ist für alle Systeme. Diese ist Vorbehandlung, Haftvermittler und erster deckender Auftrag in einem. Insbesondere bei glatten, bei unterschiedlichen und bei unbekannten Untergründen empfiehlt sich die Mineralputzgrundierung. Alte konventionelle Latexwandfarben zunächst mit nassem Schwamm auf Saugfähigkeit prüfen und ggfs. anlaugen. (Leinos 950 Anlauger). In Einzelfällen hilft auch hier Mineralputzgrund. Voranstrich für LEINOS Streichputze und Kalkfarben. Für alle mineralische Untergründe wie Kalkputz, Zementputz, Kalksandstein, Zement, Porenbeton, Ziegel, Beton, Lehmstein, Lehmputz, Fermacell, Gipskarton, gut haftende alte Dispersionsanstriche usw.
Für Streichputze ist die raue Mineralputzgrundierung idealer Voranstrich und erleichtert den folgenden Auftrag sowohl für Glättdekor, Streichputze, als auch für Wandfarben.
Mineralputzgrundierung vor Lehm- und Naturharzfarben können im Einzelfall zu alkalisch wirken. Deshalb mit Wasser verdünnt anwenden, maximal einmal streichen und immer einige Tage bis zum Neuanstrich mit Lehm- oder Naturharz abwarten. Alternativ bleibt die Behandlung mit Art. 620 Tiefengrund.

Silikatgrund  
für Kalk und Silikatwandfarben
Der transparente Silikatgrund (Konzentrat 1:3) ist für saugfähige Untergründe für nachfolgende Kalk- und Silikatfarben. Verfestigt mineralische bzw. sandige Untergründe. Bei Verwendung auf Gips, Lehm oder Naturharz fachmännischen Rat einholen. Silikatfarben nicht mit Wasser verdünnen, zur Verdünnung der Farben eignet sich ebenfalls Silikatgrund.

Frische Putze
Frische Kalkputze können nach Austrocknung für Naturharz und Lehm mit Tiefengrund grundiert werden. Kalkfarben und -streichputz können unter Umständen auch ohne spezielle Grundierung vorbehandelt werden, hierzu mit ca 10-15% mit Wasser verdünnte Kalkfarbe vorstreichen.
Frische Lehmputze könen nach Austrocknung für Naturharz und Lehm mit Tiefengrund bzw. für Kalk mit ca 10-15% mit Wasser verdünnte Kalkfarbe vorstreichen.
Frische Zementputze und Kalkzementputze können nach Austrocknung für Naturharz und Lehm mit Tiefengrund grundiert werden. Kalkfarben und -streichputz können unter Umständen auch ohne spezielle Grundierung vorbehandelt werden, hierzu mit ca 10-15% mit Wasser verdünnte Kalkfarbe vorstreichen.
Frische Gipsputze zunächst schleifen und spachteln. Nach Austrocknung für Naturharz und Lehm mit Tiefengrund bzw. für Kalk und Silikat mit Mineralputzgrundierung vorbehandeln.

Alle Neu-Putze müssen vom Putzer "freigegeben" werden und im Zweifelsfall immer nach Herstellerangaben vorbehandelt werden. Gipsputze vor der Grundierung schleifen und nach Herstellerangaben spachteln.

Sperrgrund
Bei wässrig durchschlagende Untergründen reicht die Mineralputzgrundierung nicht immer aus, hier benötigt man einen Isolieranstrich. Artikel 815 Leinos Sperrgrund ist rau und deckend weiß.


Fehler im Untergrund (mangelnde Trocknung, fehlende Grundierung, Spachtel, Flecken, Patina etc.) werden erst nach der Trocknung sichtbar. Besonders farbige Systeme (farbige Wandfarben und Streichputz) benötigen einen gleichmäßigen Untergrund.
Die Alkalität aus frischen und alten Untergründen wie Zement, Kalk oder Silikat kann zu Fleckenbildung bei Lehm- und Naturharzfarben führen. Möglich sind auch Abplatzungen der Farbe und Farbverändeungen (Verfärbung) bunter Farbaufträge nach der Durchtrocknung.

 

ökologischer sperrgrund bei wasser flecken durchschlagende Untergründebio absperrfarbe bei wasser und durchschlagende Untergründe

Zum Ausbessern von Schadstellen und Feinspachtel sowie als Untergrund für die Leinos Spachteltechnik empfehlen wir Leinos 684 Glätt- und Struktur-Spachtel. 


Grundierungen immer zunächst sehr gut durchtrocknen lassen. Grundierungen, Naturharz- und Lehmwandfarben trocknen oxidativ, deshalb beim Streichen für Frischluft sorgen! ANDERS ALS KALK, Kalk muß langsam austrocknen (karbonisieren), deshalb Fenster schließen(!) und keine zusätzliche Heizung verwenden. Alle Inhaltsstoffe sind aus natürlichen Rohstoffen, die Grundlage für gesunde Räume zum Wohlfühlen.

 

620 Tiefengrund     farblose Grundierung zur Verminderung der Saugfähigkeit des Untergrundes

622 Mineralputzgrundierung     deckend weiße Grundierung, Haftvermittlung und erster Anstrich

621 Silikatgrund   Grundierung und Verdünnung für Silikat bzw. zum Festigen mineralischer Untergründe

815 Sperrgrund     bei wässrig durchschlagende Untergründe

950 Anlauger     bei glatten Untergründen z. B. alte Latexfarben

684 Glätt- und Strukturspachtel   zum Ausbessern und glatt Spachteln

 

 

 

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