*  LEINOS Wandlasuren  *
 
* Streichen -  Lasieren -  Kreativ sein *  

Wandlasurtechnik, Wischtechnik oder Tupfen,  die einfache mediterrane Wandgestaltung

Die Brillanz der Leinos Lasurfarben ist einzigartig und nicht mit abgetönten Farben zu vergleichen. Leinos Pigment-Konzentrate sind extrem feinst gemahlen, dadurch sind sie ideal für Lasuren und erhalten ihren intensiven Farbton. Im Gegensatz zum deckenden Unifarbton tragen Lasurfarben je nach Auftragstechnik immer mehr oder weniger durchschimmernd wolkig auf.

Wir empfehlen einen frisch gestrichenen Untergrund Naturharz-Streichputz oder Naturharz-Dispersionsfarbe. Altanstrich haben häufig eine Patina die durch die Lasur sichtbar wird.
Den Lasurbinder mit 4 Teile (waschfest) bis 6 Teile (wischfest) Wasser verdünnen. Den verdünnten Lasurbinder beliebig mit den Farben abtönen. 

 

   

680 Streichputz               deckend weißer, leicht körniger Anstrich - idealer Untergrund für die Leinos Wandlasurtechnik

646 Lasur-Binder              transparenter Binder für die Lasurtechnik in Verbindung mit Pigment-Konzentraten

668 Pigment-Konzentrat   Leinos feinste angeriebende Farbpigmente für die Lasurtechnik

 

Wischtechnik
mit Lasurbürste 
Kreise oder Lemniskaten ziehen.

Beginnen Sie immer mit einem hellen Farbton, den zweiten Ton etwas intensiver .

1. Farbauftrag:
Der Grundton wird festgelegt
Mit der ovalen Lasurbürste geben Sie der Wand eine Grundtönung.
Arbeiten Sie zügig in kreisenden Bewegungen (liegende Acht oder kreuz-und-quer) oder gleichmäßig auf-und-ab; arbeiten Sie nicht zu nass.

2. Farbauftrag:
Die Wand erhält Ihre Tiefe.
Versetzt zum ersten Auftrag erneut mit Lasurbürste in Form einer liegenden Acht oder auch kreuz-und-quer aufstreichen.

3. Farbauftrag:
Farbintensität verstärken
Im letzten Arbeitsgang entscheiden Sie, ob fließendes (liegende Achten) oder markant strukturiertes (kreuz-und-quer) Lasurbild erreicht werden soll.

 

 

 

Schwämmchen
Tupfen (Punktieren, Stupfen),
 Kreise oder Lemniskaten
 

Beginnen Sie immer mit einem hellen Farbton, den zweiten Ton etwas intensiver .

1. Farbauftrag:
Der Grundton wird festgelegt
Mit der ovalen Lasurbürste geben Sie der Wand eine Grundtönung.
Arbeiten Sie zügig in kreisenden Bewegungen (liegende Acht oder kreuz-und-quer) oder gleichmäßig auf-und-ab; arbeiten Sie nicht zu nass.

2. Farbauftrag:
Die Wand erhält ihre Struktur
Schwamm zunächst wässern und ausdrücken, anschließend in die Lasur eintauchen und leicht ausdrücken und Farbe mit Schwamm aufdrücken.

3. Farbauftrag:
Das Endergebnis wird sichtbar:
Versetzt zum zweiten Auftrag erneut Schwamm auf die Wand aufdrücken (oder wieder mit Lasurbürste arbeiten) Wir empfehlen mit jedem Auftrag farbintensiver (oder von hellem Farbton zu kräftigeren Farbton) zu variieren.

 

 

 

  Wickel (+Schablone)
in Wischtechnik vorbehandeln 
und mit Wickel nachrollen.

Beginnen Sie immer mit einem hellen Farbton, den zweiten Ton etwas intensiver .

1. Farbauftrag:
Der Grundton wird festgelegt
Mit der ovalen Lasurbürste geben Sie der Wand eine Grundtönung.
Arbeiten Sie zügig in kreisenden Bewegungen (liegende Acht oder kreuz-und-quer) oder gleichmäßig auf-und-ab; arbeiten Sie nicht zu nass.

2. Farbauftrag:
Handtuch oder ähnliches in Farblösung tauchen, Tuch einmal falten und zusammenrollen (wickeln) und in wechselnden Richtungen auf die Wand rollen.

3. Farbauftrag:
Wickelauftrag kann beliebig oft wiederholt werden.
Zum Schluss via Lasurbürste mit einem harmonischen  Auftrag abschließen.

 

pdf: umfangreiche Farbtabelle und Mischtöne
siehe auch im Menü  "Pigment-Konzentrate"

 

 

Hinweise:

Wandlasuren und Wandspachtel sind extem Abhängig vom Untergrund (Putz, Regips, MDF..), Weiß-Anstrich (NH-Wandfarbe, NH-Streichputz...) und der Auftragstechnik. (Wandlasurbürste, Schwamm...). 

Grundierung: Deshalb sollte vor unbekannten Untergründen immer zunächst 1x Mineralputzgrundierung (oder Tiefengrund) und 1x NH Streichputz verwendet werden. Mangelnder Untergrund, Abnutzung, Schäden und Flecken an der Wandfläche werden durch eine Wandlasur verstärkt sichtbar. Alte Wandanstriche einfach mit 660 Naturharzwandfarbe oder 680 Streichputz vorstreichen.

Weiß-Auftrag: Ein eher glatter Untergrund (NH Wandfarbe) zeigt mit der Lasur tendenziell den Bürstenstrich. Ein eher körniger Untergrund (NH Streichputz) zeigt mit der Lasur tendenziell ein weiches, wolkig gewünschtes Bild. Grundsätzlich wird zur Verarbeitung der Wandfarbe/ Streichputz die Malerbürste empfohlen, beim Rollenauftrag kann ein monotones "Apfelsinen"-Bild entstehen.

Wandlasur: Je nach Auftragsart, ob gleichförmig, kreuz-und-quer oder liegenden-Achten gemalt werden, fällt das Lasurbild aus. Möglichst mit einem hellen Farbton beginnen und die Intensität der Farbnuance steigern. Überschüssige, laufende Farbe, mit dem Pinsel aufgreifen und neu verteilen. Vor einer weiteren Auftragsschicht zunächst den unteren Auftrag durchtrocknen lassen.

 

Tipps und Tricks:

Achten Sie auf einen frischen weißen Untergrund, nicht selten werden nach der Lasur Ungleichheiten aus dem Untergrund sichtbar. z.B. unterschiedliche Abnutzungen (Patina) alter Anstriche, unterschiedliche Materialien (Reparaturspachtel) etc.

Nehmen Sie ein weißes Blatt Papier und machen Sie Probeaufträge.

Arbeiten Sie nicht zu nass, Bürste einmal ausschlagen. Arbeiten Sie "großflächig" aus der Schulter; arbeiten Sie von oben-nach-unten und verteilen Sie dabei die überschüssige Farbe erneut mit der Bürste. 

Arbeiten Sie immer maximal zwei bis dreimal über die gleiche Stelle, danach zunächst zwischentrocknen lassen. Evtl. "Nasen" mit Baumwolllappen abtupfen.

Wagen Sie große Farbkontraste, z.B. ein hell angerührtes Eisenoxidrot auf Spinellblau oder Maisgelb. Auch wenn Sie keine großen Farbkontraste wünschen, verwenden Sie für die folgenden Aufträge jeweils einen intensiveren Farbton.
 

Jeder Farbton verhält sich anders. Z.B. sind Spinellfarben farbintensiver als Erdfarben, ocker und gelb lassen sich leichter verarbeiten als z.B. ultramarin-blau. Wichtig: achten Sie auf den Untergrund, machen Sie immer Vorversuche auf einem weißen Blatt Papier, wischen Sie nie häufiger ohne Zwischentrocknung über die gleiche Stelle,  berücksichtigen Sie ausreichende Trocknungszeiten.

Der Lasurbinder "pur" oder 1:1 mit Wasser verdünnt schützt bedingt gegen Spritzwasser und Abnutzung  (Elefantenhaut).  Alternativ kann auch Art. 350 transparenter Wandwachs verwendet werden.

 

"Elefantenhaut"
Leinos 646 Wandlasurbinder kann auch als Oberflächenschutz auf Wände aufgetragen werden, z.B. im Treppenhaus etc. Ca 1:2 bis 1:3 mit Wasser verdünnen und aufstreichen. Der Lasurbinder ist farblos, der Auftrag bewirkt eine leichte Glanzänderung in der Oberfläche. (Nicht auf frischen Kalkwänden verwenden).

 

 

 

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